Ich bin zwar auch ein Fan von krachenden Dunkings und Fastbreak Spielzügen ganz nach dem Prinzip: Hauptsache schnell. Aber wie wir wissen wird in den Playoffs eine ganz andere Art von Basketball gespielt und es ist auch nur logisch das nach dem Maxime „defense wins champoinship“ gehandelt und gespielt werden soll.
Da wundert es einen nicht das mit den Cavs Celtics und den Orlando Magic genau diese Teams in die nächste Runde gekommen sind, die diese Aufgaben bis zur Perfektion ausüben können. Wenn sich der ballführende Spieler bewegt kommt es zu einer kompletten Bewegung des ganzen gegnerischen Teams (Boston). Diese stehen in Verbindung miteinander und wenn einer der Spieler diese Verbindung bricht kommt es zu einer Lücke im Feld, welche dann von gegnerischen Teams ausgenutzt werden kann. Diese Lücke wird mit engem immer in Bewegung bleibenden Stellungsspiel hier der Boston Celtics durchgesetzt und das macht sie zu einem der defensiv stärksten Teams in der Liga, selbst ohne einen Kevin Garnett , denn wie es auch ein Teamerfolg ist die Meisterschaft zu gewinnen ist es auch eine Teamsleistung derer, die alle an einem Strang ziehen, das Spiel defensiv entscheiden zu können.
Bei den Orlando Magic steht der amtierende DPOTY (Defensive Player of the year) in den Startreihen. Bei den Cavs und Celtics spricht die komplette Mannschaft für die Defense des Teams die Celtics haben die Möglichkeit durch die richtige Mischung auf jedes mögliche „play“ des Gegners erfolgreich zu antworten und sie am Scoren zu hindern.
Hier sind vorallem Kendrick Perkins zu nennen der defensiv jedes Spiel immer wieder eine Schippe drauflegen konnte, zusammen mit dem „floorgeneral“ Rajon Rondo konnte er defensiv mit Einsatz und „hustle plays“ oft das Spiel entscheiden, und seinen wichtigen Part dazu beitragen.
In den ersten beiden Spielen gegen die Orlando Magic schaffte er es das D12 Wurfschwierigkeiten hatte (zur Hälfte 4-10 im Spiel zwei) während Kendrick auf der anderen Seite auch offensiv (16points first 24 minutes) glänzen konnte.
Die Wende:
Zur zweiten Hälfte jedoch drehte Dwight Howard das Spiel und konnte wieder seine Athletik voll ausspielen aber auch defensiv konnte er durch seine drei Blocks das Spiel im richtigen Moment in die richtige Richtung lenken und zwang Kendrick zu nur zwei weiteren Punkten in den letzten beiden Vierteln. Ich bevorzuge einfach Spiele die durch richtig harte Arbeit erkämpft werden, wo jeder alles in seiner Macht stehende tut um dieses Spiel zu gewinnen. wenn jedoch der „Defensivanker“ im Team fehlt (Celtics) ist diese Intensität die ein Kevin Garnett bringt nur schwer wieder zu erreichen und deswegen bemerkt man auch das sich die Celtics um einiges schwerer tun als im letzten Jahr.
Die Serie bekommt dadurch einen gewissen Charakter der mich auf jeden Fall anspricht zwar ist es auch gut einen Lebron James beim Spielen zu zusehen – aber bei ihm sieht das ganze zu einfach aus er kann den für seine Position extrem bulligen Körper so einsetzen das es fast an der Perfektion grenzt, natürlich will ich nicht abstreiten das er auch defensiv durch seine physische Überlegenheit im Gegensatz zu anderen Spielern auf der Position auf jeden Fall seinen Mann stehen kann, dennoch scoren wann er will. Diese Aussage soll keinesfalls eine Kritik an dem Können von Lebron James sein. Wenn man beachtet, dass er verdienterweise dieses Jahr auch den MVP(Most Valuable Player) verliehen bekommen hat, muss man davon ausgehen das der jetzt schon erschreckend dominante Lebron James noch nicht sein Ende errreicht hat was die individuelle Entwicklung anbetrifft. Es wird spannend sein zu sehen in welcher Form diese Entwicklungen sich äußern werden und wie auch die Gegnerischen Teams darauf reagieren werden.
Zurück zu den Playoffs und der momentan laufenden Serie der Hawks gegen die Cavs und dehren Defensivstrukturen:
Die Hawks haben keine guten Verteidiger eines Schlages von Bruce Bowen Shane Battier und Ron Artest, die in ihrer Serie die Aufgabe haben den besten Spieler auf der gegnerischen Seite zu verteidigen. In den Playoffs wird allgemein anders verteidigt und durch die längeren Pausen zwischen den Spielen können zwischendurch die Punkte ausgebessert werden an denen es am Vortag gefehlt hat eien gute Vorbeteitungsmöglichkeit ist also gegeben.
Blutige Augen und Nasen sind also an der Tagesordnung selbst bei den eher als soft abgestempelten La Lakers sieht man oft Ellenboden und ähnliches durch die Zone fliegen.
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